Freitag, 16. Dezember 2016

Aus gegebenem Anlass: Was gäbe es für schöne Worte, wären da nicht die bescheuerten Anglizismen

Einer der am stärksten globalisierten Bereiche unseres kulturellen Lebens ist die klassische Musik.  Die Interpreten kommen aus aller Herren Länder, und der Vertrieb von aufgezeichneter Musik läuft immer noch zu einem großen Teil über Tonträger, meist CDs.  Damit nun diese Tonträger möglichst weltweit vertrieben werden können, wird das Begleitmaterial dazu nur noch in englischer Sprache produziert.  Und so kommt es dann, dass man in den deutschsprachigen Kultursendern und Feuilletons nichts mehr von Geigern hört, sondern nur noch von Violinisten. Die Faulheit liegt hier bei den Moderatoren/Schreibern, die die englischen Texte vor sich haben und nur das Notwendigste eindeutschen.  

Im Bereich Gesang hat uns diese Faulheit eine neue Singstimme beschert – den Counter-Tenor.  Diese Singstimme wird hauptsächlich in England gepflegt, und da lag das wohl nahe.  Wirklich?  Wir befinden uns im Lande von Bach und Beethoven, da müsste doch wohl noch zu verlangen sein, dass unsere Kultur vermittelnde Klasse es schafft, aus einem Counter-Tenor einen Contratenor zu machen.  Das englische Wort ärgert mich auch deshalb so, weil da dann in einem Wort so eine Misch-Aussprache stattfindet; kaum jemand sagt Counter Tenor (tenner), sondern eben Counter-Tenohr mit langem oh.  

Bei diesen Beispielen stehe ich wohl auf verlorenem Posten.  Bei einem andern hoffe ich, dass noch nicht Alles verloren ist – beim Rezital.  Geht‘s eigentlich noch?  Diese Eindeutschung ist so überflüssig wie ein Kropf.  Es gibt ja immer noch Viele, die gar nicht wissen was das ist, daher meine Hoffnung.  Für die sei jedenfalls gesagt, dass es sich dabei um ein Solokonzert handelt.  Im Deutschen kann man auch Klavier- Geigen-, Lieder- oder sonstiger Abend sagen – alles, bloß nicht Rezital!



Dienstag, 8. November 2016

Attitüde oder Attitude? Oder: Elka Sloan propagiert einen Anglizismus

Zu diesem Post gibt es noch einen Nachtrag unter http://elkasloan.blogspot.com/2018/02/nachtrag-attitude-is-word.html



Unter diesem Link findet man einen Artikel, der mit "Attitüde" überschrieben ist, und darin wird erklärt, wie man die richtige Attitüde entwickeln kann, mit der man dann im Beruf weiterkommt.

Ich will hier gar nicht auf den Inhalt eingehen, denn der ist nicht besser und nicht schlechter als andere vergleichbare Ratgeber-Texte. Worum es mir geht, ist das Wort Attitüde.

Was ist das für ein Wort? Das Ü zeigt an, dass es vor längerer Zeit aus dem Französischen in unsere Sprache eingewandert ist. Im Französischen heißt es Körperhaltung, vor allem im Ballett und bei der Beschreibung von künstlerischen Darstellungen des menschlichen Körpers.

Es wird aber auch metaphorisch mit der Bedeutung Geisteshaltung, Einstellung gebraucht. In beiden Bedeutungen ist es in der Zeit zwischen dem Dreißigjährigen Krieg und der Französischen Revolution ins Deutsche gekommen. Der deutsche Adel orientierte sich in dieser Zeit an der französischen Hofhaltung – jeder Duodezfürst ein kleiner Sonnenkönig – das ist für das weitere Verständnis wichtig. Man sprach im Adel Französisch; das bekannteste Beispiel ist Friedrich II von Preußen, von dem überliefert ist, dass er die französische Sprache wesentlich besser beherrschte als die deutsche.

Der Gebrauch der französischen Sprache durch die deutsche Oberschicht wurde zunächst von Gelehrten, später auch von Sozialkritikern kritisiert und persifliert, und da machte das Wort Attitüde einen Bedeutungswandel durch und beschrieb eine “bewusst eingenommene, gekünstelte, körperliche Haltung, affektiv wirkende Geste”. So stand es jedenfalls noch in Meyers Deutschem Wörterbuch von 1979. Man sieht sie vor sich, die aufgedonnerten Höflinge mit ihren Damen unter (flohverseuchten) Perücken, wie sie mit Spitzentüchlein wedelnd ihre Menuette tanzen.

Heute wandern die Wörter aus Nordamerika bei uns ein, und da begegnet uns das Word attitude wieder – diesmal eigentlich ganz anders ausgesprochen, aber mit dem Ü wars ja schon da. Jedenfalls hatte die englische Version dieses früher natürlich mal lateinischen Wortes nicht den gleichen soziologischen Werdegang wie die französisch-stämmige Attitüde durchgemacht, bevor es zu uns kam.

Das Wort war in den USA bis in die Siebzigerjahre neutral, bis es der rebellischere Teil der US-amerikanischen Schwarzenbewegung für sich entdeckte. Googeln Sie "Nigger (oder Nigga) with attitude", abgekürzt auch NWA, und Sie sind im Bilde. Es beschreibt eine "I'm-not-takin'-any-shit-from-you"-Haltung, die man als SchreiberIn eines Karriereratgebers vielleicht nicht unbedingt insinuieren möchte.

Aber das Wort existiert in seiner neutralen Bedeutung weiter; man denke an die Luxusuhren-Werbung, in der verschiedene Prominente unter dem Satz "Elegance is an attitude" zu sehen waren. Unser Karriere-Ratgeber zitiert einen australischen Musikprofessor, der bei analytischer Betrachtung der Karrieren seiner Schüler festgestellt habe, es sei die "Attitüde" gewesen, die die Spreu der Erfolglosen vom Weizen der Erfolgreichen getrennt habe.

Es geht dann nach guter Ratgeber-Art weiter mit einer Liste von "Attitüden", die angeblich die wahren Innovatoren ausmachten. Zum Schluss steht die Aufforderung "Attitüde, Baby!"

Dieser Ausruf kommt nun wieder zweifelsohne aus dem Rapper-Milieu, und das Ü darin wirkt irgendwie deplatziert – oder geht das nur mir so?

Wir haben ja schon den Banquier zum Banker gemacht, und das Appartement zum Apartment - warum sollten wir dann nicht die Attitüde zur Attitude machen - also: Mut zum Angliszimus, vor allem dann, wenn das vermeintlich deutsche Wort ein Gallizismus ist, der einmal auf dem blankpolierten Parkett der Fürstenhöfe zu uns geschlittert gekommen ist.

Zu diesem Post gibt es noch einen Nachtrag unter http://elkasloan.blogspot.com/2018/02/nachtrag-attitude-is-word.html

Mittwoch, 24. August 2016

Ich kanns nicht lassen



Ich muss mal wieder zu meinem Lieblingsthema zurückkommen - bescheuerte Anglizismen.

Kürzlich habe ich einen Roman gelesen, der in diesem Jahr erschienen ist. Der Autor ist 32 Jahre alt, ein Millennial also. Erzählt wird eine Familiengeschichte aus der Sicht eines Ich-Erzählers, der zu dieser Familie gehört. Die Geschichte erstreckt sich über die Zeit zwischen seiner Kindheit (etwa 8 oder 9 Jahre) und seiner Lebensmitte (ca. 40). Die Schauplätze sind verschiedene deutsche Städte, ein bisschen Frankreich und ein bisschen Schweiz.

Ich sage hier nicht, um welches Buch es sich handelt, denn es geht mir überhaupt nicht um das Buch als Ganzes oder um die Frage, ob es als Roman "gut" oder "schlecht" ist. Mir geht es um ein paar stilistische Entgleisungen, die ich als #bescheuerteAnglizismen subsummiere, und deren Häufigkeit in diesem Buch mich etwas erstaunt hat.

Ich habe keinen Hinweis, dass Deutsch nicht die Muttersprache des Autors ist, trotzdem finden sich in diesem Buch Sätze, die mich an schlechte Übersetzungen aus dem Englischen denken lassen:


1.      … [es] war keine dieser elitären Einrichtungen
     mit Tennisplätzen, Hockeyfeldern und Töpfereien ...
2.      Erst wenn ich ein Erwachsener bin ...
3.      Ein schmuddeliger Kleinkrimineller aus Philly, der
     jederzeit einen Supermarkt überfallen und mit fünf
     Dollar und einer Tüte Milch flüchten konnte.
4.      Mein sehnlichster Wunsch war es, keine
     verdammte Waise mehr zu sein
5.      Ich weiß ja nicht, wie es dir ging, aber wir hatten
     eine grauenhafte Zeit damals …
6.      Er wohnte nur wenige Blocks entfernt von unserem
     früheren Zuhause
7.      ... irgendetwas, was mich besänftigte, aber nicht
     das hier.
8.      Ich werde das hier überleben.
9.      Das bin nicht ich, …. das hier bin ich einfach nicht!


Soweit meine Liste. Ich habe nicht gezielt nach solchen Sätzen Ausschau gehalten, und ich habe bestimmt noch ein paar ähnliche Sätze übersehen, aber diese Auswahl zeigt hoffentlich, worum es mir geht.

Jeder versteht diese Sätze, aber sie klingen alle irgendwie falsch, entweder weil sie ein Demonstrativpronomen setzen, wo im Deutschen keins hingehört (1) oder den demonstrativen Charkter des bestimmten Artikels mit dem Wort "hier" verstärken, wie es im Deutschen nicht üblich ist (7-9) - keine Ahnung, in welchem Lexikon das zuerst gestanden hat.

Im Satz (2) wird ein Substantiv mit unbestimmtem Artikel benutzt, wo im Deutschen ein Adjektiv ausreicht. 

Das im Satz (3) benutzte Bild hat der Autor natürlich aus dem Kino - aber es ist vollkommen ohne jeden Bezug in dem beschriebenen mitteleuropäischen Milieu, und wer weiß schon um welche Stadt es sich bei "Philly" handelt. Es wird auch an keiner anderen Stelle im Buch ein ähnliches Bild gebraucht.

Satz (4) ist nicht so einfach in korrektes Deutsch zu bringen, aber man könnte es schon versuchen. So gehts jedenfalls nicht.

Auch der Ausdruck "eine [gute oder schlechte] Zeit haben" (5) ist in unserer  Sprache nicht gebräuchlich.

Die Städte werden bei uns nicht in "Blocks" eingeteilt (6), und Zuhause wird eher selten substantivisch gebraucht, um zu sagen, man habe irgendwo mal gewohnt.


Wir haben hier eine Mischung aus sprachlichen Anglizismen und falsch gewählten Bildern, und das in einem Text, von dem man annehmen kann, dass er sorgfältig geschrieben wurde und auch gegengelesen worden ist, bevor er veröffentlicht wurde.

Warum sind diese Sätze niemandem aufgefallen?










Sonntag, 8. Mai 2016

Woran denken Sie beim heutigen Datum 8. Mai?

Im Westen nichts Neues - kein Aufmacher. Nirgends.
Niemand in den westlichen Leitmedien scheint es der Hervorhebung wert zu finden, dass heute vor 71 Jahren der Nazi-Spuk sein Ende hatte. Naja, war jetzt kein runder Jahrestag ...

Oder wie?



In der alten BRD hat man das Gedenken an die Opfer des Aufstandes vom 17. Juni als quasi-Nationalfeiertag verordnet. Die Sprachregelung für den 8. Mai lautete "Zusammenbruch". Erst Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat 1985 gesagt, es habe sich an diesem Tag um eine Befreiung gehandelt und er hat sich damit im Kohl-Deutschland genausoviel Gegenrede eingehandelt wie sein Nachfolger Christian Wulff beim Jahreswechsel 2014/15 für seine Feststellung, der Islam gehöre zu Deutschland. 


Heute, eine Wiedervereinigung und einige rechtlastige Parteigründungen später, scheint sich nichts geändert zu haben. Antifaschismus findet nur in der ehemaligen DDR statt. Nur das Neue Deutschland dankt den Befreiern von 1945. Nur dass das nicht wirklich Befreier waren, da im Osten. Der Beelzebub Stalin trieb den Teufel Hitler aus, und die die von den Westalliierten wirklich befreit worden waren, die wollten jahrzehntelang nichts von dieser Befreiung und nichts vom Antifaschismus wissen.

Antifaschismus, das sollte doch eigentlich ein Begriff sein, auf den sich alle demokratisch gesinnten Bürger einigen können? Weit gefehlt. Der Begriff wurde in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen von der Linken gekapert und nie wieder frei gegeben. Seit sich in den Arbeitervierteln Europas Faschisten und Kommunisten mit Straßenschlachten und hinterhältigen Morden bekämpften, ist Antifaschismus ein linker Kampfbegriff. Im Westen kam man nicht einmal in der Auseinandersetzung mit der DDR auf die Idee, den Begriff zu reklamieren. 

Ein Staat, in dem schon die Zehnjährigen Wehrkundeunterricht hatten, trug den Slogan "Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg" vor sich her - das wäre doch eine Steilvorlage für ein demokratisches Land gewesen!

Nein, "Antifa" wird gern gleichgesetzt mit Linksterrorismus, und das ja auch nicht immer zu Unrecht. Auch hier wurde die Differenzierung versäumt - ernsthafte Recherchen zu den Lebensläufen unter- und wieder als brave Bürger aufgetauchter Nazis wurden in der alten BRD bis weit in die Achtziger und Neunziger Jahre gerne mal ignoriert, wenn sie aus der Antifa-Ecke kamen. 

Wieso mir das in den Sinn kommt? ZDF History hat den sonntagnachmittäglichen Sendeplatz auf Phoenix heute am morgigen Datum ausgerichtet: am 9. Mai 1976 - rundes Datum, 40 Jahre - hat sich Ulrike Meinhof in ihrer Zelle in Stuttgart Stammheim erhängt. Ich kann diese Beiträge nur empfehlen.

Extreme begegnen sich, Kreise schließen sich und merkwürdige Allianzen fanden sich zusammen in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg. Die zweite Generation der RAF ließ sich von der PLO ausbilden, und dann, als sie keine Sympatisanten mehr fanden, setzten sie sich in die DDR ab. Die Leute, die aus antifaschistischem Engagement heraus zu Terroristen geworden waren, tauchten  unter bei den Sachwaltern des Antifaschismus, die ihr Arbeiter- und Bauernparadies hinter Stacheldraht und Selbstschussanlagen vor Abwanderung schützen mussten.


Dabei ist Antifaschismus wirklich was Postitives und sollte doch ein Begriff der bürgerlichen Mitte sein. Die will ihn aber nicht haben.







Dienstag, 26. April 2016

Was machen wir nun?

Zwei Tage nach der österreichischen Präsidentenwahl und einen Tag nach der Schrecksekunde im sachsen-anhaltinischen Landtag wird auf allen klassischen und sozialen Medienkanälen unisono das Mantra vom ungebildeten Populistenwähler gebetet. Das ist sehr gefährlich, denn es dient mehr der Selbstberuhigung derer, die sich für gebildet genug halten, auf diese Schreier nicht hereinzufallen. 

"Unterschichtenverachtung" nennt es der Twitterer, der sich Grübelmonster (@mainwasser) nennt. Damit erreicht man nichts Anderes als den rechten Rand in seiner Ablehnung von allen Etablierten, und von Allem was wir für den Grunkonsens in unseren westlichen Gesellschaften gehalten haben, zu bestärken: Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit für alle Religionen, Toleranz gegenüber allen sexuellen Orientierungen außer Pädophilie, soziale Absicherung, ein friedliches Zusammenleben auf dem europäischen Kontinent. 


Dieser Artikel hier von Stefan Laurin warnt davor, die Wähler von FPÖ, AfD & Co als dumm und ungebildet abzuqaulifizieren, und ich kann mich ihm nur anschließen


http://www.ruhrbarone.de/oesterreich-das-lachen-das-im-hals-stecken-bleiben-sollte/125946#


Im übrigen ist dieses Problem ebenso alt wie das Problem, das es hervorgebracht hat. Eine meiner Lieblingsstellen in der deutschsprachigen Literatur stammt von Klaus Mann und steht in seinem autobigraphischen Buch "Der Wendepunkt".

 
Klaus Mann war der älteste Sohn von Thomas Mann, und natürlich war er intelligent, hoch gebildet und belesen. Gegen Ende des Buches beschreibt er eine Szene, die sich 1932 in einem distinguierten ”Tea Room“ in der Münchner Innenstadt abgespielt hat. Ich habe diese Örtlichkeit noch erlebt - man muss sie sich etwa so vorstellen wie die Lounge eines 5-Sterne Hotels im Stil von Downton Abbey – üppig gepolsterte Sofas und Sessel, dicke Teppiche, schwere, pompös geraffte Vorhänge. Das sorgt für eine gedämpfte Akustik, aber natürlich sind Alle dort sowieso viel zu fein, um ihre Stimme über Gebühr zu erheben. Klaus Mann, der Großbürgersohn, ging dort wie selbstverständlich ein und aus.

Eines Tages musste er feststellen, dass sich die Attraktivität des Etablissements auch bei den niederen Ständen herumgesprochen hatte: In einer Ecke saß Hitler mit seinen engsten Vertrauten. Er stand kurz vor dem großen Durchbruch, und sein Aufstieg wurde von den Einen mit Sorge, von den Anderen mit Begeisterung zur Kenntnis genommen. Klaus Mann beschreibt nun – aus der Retrospektive seines Exils – wie er selbst dort als 26-Jähriger in dem ”Tea Room“ saß und Zeuge wurde, wie der spätere GröFaZ Erdbeertörtchen mampfte und sich mit seinen Spießgesellen über die Schauspielerin Therese Giese unterhielt, die er hoch schätzte. Der zuhörende Klaus Mann konnte sich an dieser Stelle das Losprusten kaum verkneifen, denn seine Freundin TG war jüdischer Abstammung.

Klaus Mann hörte eine Weile zu und beobachtete mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu die Gier, mit der der spätere Reichskanzler seine Erdbeertörtchen in sich hinein schlang:
 …[er] erschien vielmehr von höchst unedler Substanz und Beschaffenheit, ein bösartiger Spießer mit hysterisch getrübtem Blick in der bleich gedunsenen Visage. Nichts, was auf Größe oder auch nur auf Begabung schließen lassen konnte!
[...] Die Vulgarität seiner Züge beruhigte mich, tat mir wohl. Ich sah ihn an und dachte: Du wirst nicht siegen, Schicklgruber, und wenn du dir die Seele aus dem Leibe brüllst.

Und mit diesen Gedanken zahlte Klaus Mann und ging, beruhigt, dass die Welt sich vor diesem Nichts von einem Menschen nicht zu fürchten brauchte. 


Kluge und gebildete Menschen in unserer Zeit sollten sich vor dieser Haltung hüten.